Das Museum in 10 Stationen erleben

Das virtuelle Guide System

Das Fasnachtsmuseum Schloss Langenstein wird mit einem intelligent geleiteten Ausstellungsparcours, bestehend aus zehn Themenräumen, ausgestattet. Im Außenbereich der zehn Stationen können sich die BesucherInnen Wissen aneignen, dass sie im Innern spielerisch erleben, reflektieren und überprüfen können.

 

10 Digitale Inszenierungen AUF EINEN BLICK

PROLOG

Initialisierung der BesucherInnen


Die BesucherInnen wählen an der Kasse einen von acht Narrenorden, in Form einer Narrengestalt (Avatar), aus. Durch das Anlegen des Ordens, der mit einem integrierten Chip bestückt ist, werden die BesucherInnen zu Akteuren der Fasnacht und nehmen die Identität einer Fasnachtshexe o. Ä. an. Anschließend werden die BesucherInnen zu einer initialen Station geführt, die sie mit ihren Orden aktivieren können. Dies dient der Einführung in die automatische Besuchererkennung und einer ersten Einordnung der BesucherInnen: welcher Typ Museumsbesucher bist Du (Erwachsener/Kind, weiblich/männlich…)?

SINNESRAUSCH

Sinnliches Eintauchen in das lebendige Treiben der Fasnacht.


In einem rituellen Übergang werden die BesucherInnen vom Alltag in die 5. Jahreszeit geleitet. Sie erwartet eine fragmentarische,
surreale und abstrakte Bilder- und Klangwelt, die an die Fasnacht anknüpft.
Diese Inszenierung bietet Raum für Fantasie und eigene Interpretationen.

Immersives Raumerlebnis
GESCHICHTE UND URSPRUNG

Ursprung und Entwicklung des närrischen Treibens bis in die heutige Zeit interaktiv erfahrbar machen


Inmitten des Geschichtsraums steht ein weißer Tisch, der reliefartig Nahrungsmittel andeutet. Durch Projektionen, Licht und Sound erwacht der Tisch zum Leben. Es kommt ein lebendiges Festgelage zum Vorschein, das die Grundlage einer historischen Erzählung bildet.

MUSIK & KRACH

Lärminstrumente, Tanz- und Klangwelten als stimmungsvolle Grundlage von Fasnachtsbräuchen.


Die Besucher befinden sich in einem Jungle aus Instrumenten und werden dadurch unumgänglich zum Musizieren und Krach machen aufgefordert. Je nach Lautstärke und benutztem Instrument reagiert der Raum auf die BesucherInnen und führt zu Veränderungen in der Lichtführung.

MASKEN DER WELT

Maskenkulte, Riten und Bräuche im globalen Kontext erleben


Im Vorraum zur Maskensammlung wird den Besuchern ein Augmented Reality-Erlebnis geboten. Die Besucher werden durch eine AR-Brille Maskenkulte, Riten und Bräuche im globalen Kontext erleben. Durch Betrachten und Antippen des Globus werden einzelne Kontinente, Länder und Regionen anwählbar.
Hier werden u.a. Informationen über Orte, Masken, deren Entstehung und gesellschaftliche und globale Zusammenhänge verdeutlicht.

MASKEN

Maskierung, Verwandlung und Entlarvung


Hier werden Zusammenhänge von Maskenfesten mit all ihren Gegensätzen und Gemeinsamkeiten erfahrbar. In diesem Raum ist die Maskensammlung des Museums inszeniert. Den Besuchern werden zwei Zugänge angeboten: Neben einer zentralen Vertiefungsstation wird eine Highlight- Inszenierung mit dynamischem Vitrinen-Licht und Raumsound das Interesse des Besuchers punktuell auf ausgewählte Sammlungsstücke lenken und dazu Geschichten erzählen.

BRÄUCHE

Grundlegende Vermittlung der schwäbisch- alemannischen Fasnachtsbräuche und aktives Eintauchen in das fastnächtliche Geschehen.


Die Besucher werden durch visuell unterstützte Vermittlung die schwäbisch-alemannischen Bräuche kennenlernen und durch den Aktionsbereich im Innern des Raumes einen Brauch (Karbatschen schlagen) interaktiv miterleben und nachempfinden können. Hier werden FasnachtsexpertInnen, wie auch Fastnachtsneulinge, spannende und auch neue Erkenntnisse über Bräuche erfahren.

NARRENGESTALTEN

Kostüm, Verkleidung und was dahinter steckt


Die BesucherInnen betreten das Museum, in dem ästhetisch und kunstvoll inszenierte Narrenfiguren in einem offenen Schaulager, über zwei Stockwerke gehend, präsentiert werden. In Videosequenzen werden die Masken gelüftet und die Brauchausübenden erzählen über ihre Intentionen, über ihren Bezug zur Heimat und den Menschen in ihrem Umfeld. Darüber hinaus können Zusatzinformationen zu den spezifischen Orten, Zünften, Narrenattributen, etc. an Medienstationen abgerufen werden.

IDENTITÄTS- UND
HEIMATLABOR

Welche Bedeutung haben Bräuche, Heimat und Identität für BesucherInnen, die nicht Bestandteil dieser regionalen Kulturphänomene sind?

 

Im Heimatlabor sind die BesucherInnen auf Spurensuche nach ihrer eigenen Identität.
Die Ergebnisse werden dokumentiert und für alle sichtbar abgebildet. Durch Partizipation werden BesucherInnen selbst Bestandteil der Ausstellung

EPILOG

Die große Entlarvung: Spielerisch können die Besucher ihr neu gewonnenes Wissen anwenden, überprüfen und auswerten.


An einer interaktiven Wand können die BesucherInnen, durch Antippen der Symbole und Fragestellungen, ihr erlangtes Wissen spielerisch überprüfen. Abschließend erhalten sie ihr individuelles Profil, das aufgrund ihrer Antworten und ihres Verhaltens, innerhalb des Parcours, für sie zusammengestellt wurde.